Seminar

Betriebsübergänge, Umwandlungen und Outsourcing – Begleitung und Einflussmöglichkeiten von betrieblichen Umstrukturierungen

Werden Betriebsteile oder ganze Betriebe auf ein anderes Unternehmen übertragen, so liegt der Fall eines Betriebsübergangs vor. Dieser ist verbunden mit vielfältigen Risiken für die betroffenen Arbeitnehmer, denn nicht nur der Arbeitgeber wechselt, sondern auch die Anwendbarkeit von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen kann in Frage gestellt werden. Die Sicherung des Übergangs der Arbeitsverhältnisse sowie weitere Schutzbestimmungen für die Arbeitnehmer sind in § 613 a BGB geregelt, doch nicht selten versuchen Arbeitgeber eben diese zu umgehen. Die Anforderung an den Betriebsrat besteht vor allem darin, die Maßnahmen zu überwachen und den gesetzlichen Mindestschutz des § 613 a BGB für die Arbeitnehmer zu verbessern.

Auch die Umwandlung eines Unternehmens erfordert das Mitwirken des Betriebsrates, so stehen ihm hier die Rechte nach § 111 ff BetrVG zu. Dies erfordert einen gleichen Informationsstand mit dem Arbeitgeber, denn nur so ist es dem Betriebsrat möglich, Alternativkonzepte zu entwickeln und durchzusetzen sowie Interessensausgleich und Sozialplan zu verhandeln und abzuschließen.

Sollen in einem Unternehmen betriebliche Funktionen und Aufgaben auf externe Anbieter ausgelagert werden, so ist der Betriebsrat über diese geplanten Outsourcingmaßnahmen zu unterrichten. Auch die Prüfung, ob es sich bei den Maßnahmen um eine Betriebsänderung handelt, obliegt dem Betriebsrat.
Inhalte des Seminars:

  • Abgrenzung von Betriebsübergang, Umwandlung und Outsourcing
  • Die verschiedenen Formen der Umwandlung und des Outsourcings
  • Rechtsfolgen
  • Einflussmöglichkeiten des Betriebsrates
  • Rechtliche Grundlagen

Seminarnummer

171018TB

Datum

18.10.2017

Kategorie A / B / C

€ 250 / 0 / € 340

Thema

Wirtschaftliche Angelegenheiten

Referenten

Ulrich Hartl, UH
Thilo Baus, TB