Seminar

Arbeit 4.0. Handlungsanforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Digitalisierung von Arbeit

Die Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsarbeit wird zunehmend als der zentrale Entwicklungstrend diskutiert, der die zukünftige Arbeitswelt entscheidend verändern wird. Bekannte Schlagworte für die vierte Entwicklungsstufe (4.0) der industriellen Entwicklung sind Industrie 4.0, Cloud- und Crowdworking oder das „Internet der Dinge“.

Technologische Grundlage bilden sogenannte cyber-physische Systeme (CPS), die sich durch einen sehr hohen Grad der Vernetzung, durch Interoperabilität und der Fähigkeit, (teil-)autonom zu agieren, auszeichnen. Auf ihrer Basis werden tendenziell gesamte Wertschöpfungsketten digitalisiert und globalisiert. Im Rahmen dieser neuen Dynamik eröffnen sich Chancen und Risiken für unsere Gesellschaft im Allgemeinen und die Beschäftigten im Besonderen. Die betrieblichen Interessenvertretungen sind in besonderer Weise gefordert, die Veränderungen im Sinne guter Arbeit zu gestalten.

Im Seminar sollen Hintergründe der Digitalisierung beleuchtet und ein Überblick über aktuelle Entwicklungen gegeben werden. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der vertieften Diskussion und dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer mit dem Ziel, einerseits Digitalisierungstendenzen rechtzeitig zu erkennen, und andererseits den Rahmen der betriebsverfassungsrechtlichen und -politischen Handlungsmöglichkeiten abzustecken.

Inhalte des Seminars sind:

  • Erläuterung der aktuellen Entwicklungstrends im Rahmen der Digitalisierung
  • Konkretisierung der Begrifflichkeiten rund um „4.0“
  • Diskussion der Chancen und Risiken
  • Diskussion der Strategien und Gestaltungsmöglichkeiten von Interessenvertretungen

Seminarnummer

180607BJH

Datum

07.06.2018

Zeit

wird noch bekannt gegeben

Kategorie A / B / C

€ 260 / € 0 / € 360

Nähere Informationen zu den Preis-Kategorien können Sie den Teilnahmebedingungen entnehmen.

Thema

Sonstiges

Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation

Ort

wird noch bekannt gegeben

Referent

Björn Heinicke, BJH