Seminar

Wenn der Chef zusieht... Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Immer mehr Arbeitgeber möchten moderne Technik zur Videoüberwachung in Ihren Betrieben und Unternehmen zum Einsatz bringen. Die Beweggründe sind vielfältig und reichen vom Schutz vor Diebstahl und Vandalismus bis zur Erhöhung der Sicherheit der Beschäftigten, so argumentiert man.

Aus der Nutzung moderner Videoüberwachungstechnik ergeben sich tiefgreifende Risiken für Beschäftigte. Ob gewollt oder nicht, bietet der Einsatz dieser Technik jenseits der Ursprungsargumente immer auch zusätzliche Möglichkeiten, die Beschäftigten an ihren Arbeitsplätzen oder auf ihren Wegen im und außerhalb des Betriebsgeländes zu überwachen.

Daher stellt die Videoüberwachung und die eventuell damit einhergehende Speicherung von Aufnahmen einen erheblichen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen dar, insbesondere dann, wenn die Videoaufnahmen auch von externen Personen – z.B. aus Sicherheitsfirmen – eingesehen werden können.

  • Das Seminar erläutert zunächst die technischen Einsatzmöglichkeiten der Überwachungskameras und beleuchtet gerade problembehaftete Bereiche (Sozialräume, Bereiche mit Kundenverkehr usw.)
  • Des Weiteren werden die aktuellen datenschutzrechtlichen Grundlagen (EU-Datenschutzgrundverordnung – DSGVO und neues Bundesdatenschutzgesetz) vermittelt und aufgezeigt, wie Arbeitnehmervertreter ihre Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte wahrnehmen können, um insbesondere unverhältnismäßige Überwachung und missbräuchliche Kontrolle unterbinden zu können.
  • Konkrete Regelungsansätze  für Betriebs- und Dienstvereinbarungen werden vorgestellt und diskutiert.

Seminarnummer

180903BJH

Datum

03.–04.09.2018

Zeit

wird noch bekannt gegeben

Kategorie A / B / C

€ 520 / € 640 / € 740

Nähere Informationen zu den Preis-Kategorien können Sie den Teilnahmebedingungen entnehmen.

Thema

EDV und Datenschutz

Ort

wird noch bekannt gegeben

Referenten

Thomas Michler, TM
Björn Heinicke, BJH