Suchtmittel in der Arbeitswelt - Wie können Interessenvertretungen Betroffenen helfen, wo sind ihre Grenzen?

Der Mißbrauch von stoffgebundenen Suchtmitteln führt zur Veränderung der Persönlichkeit. In den bekanntesten und meisten Fällen handelt es sich um Alkoholmißbrauch.

Die Folgen können die Minderung der Arbeitsleistung und Fehler in den Arbeitsergebnissen sein. Dies führt oft zu höherem Konsum, die Abwärtsspirale beginnt sich zu drehen. Arbeitsunfähigkeit bis zum kompletten Absturz können die Folge sein. Dieser Prozeß gestaltet sich in den meisten Fällen über Jahre. Kolleginnen und Kollegen finden keinen Zugang mehr, Führungskräfte schauen weg oder sind überfordert.

Verbote in Betrieben und Verwaltungen halten Suchtgefährdete und -abhängige nicht vom Konsum ab. Die Anerkennung der Sucht als Krankheit schützt die Betroffenen nur zum Teil.

Wie "ticken" suchtkranke Menschen, mit welchen Aussagen und Situationen muss ich rechnen, wenn ich Betroffene auf ihren Mißbrauch anspreche? Diese Frage möchten wir im Seminar diskutieren und die Interessenvertretungen zum Thema sensibilisieren.

Die TBS gGmbH veranstaltet ein 1-tägiges Praxisseminar mit den nachfolgenden Seminarinhalten in der Übersicht:

  • Daten und Fakten
  • Der Weg vom Mißbrauch zur Sucht
  • Wie "ticken" suchtkranke Menschen
  • Achtung Helfersyndrom: "Wer hat das Problem?"
  • Rechtssicher handeln im Akutfall
  • Vereinbarungen in Betrieb und Verwaltungen
  • Externe Unterstützung und Hilfsangebote

Seminarnummer

200921WN

Datum

21.09.2020

Zeit

09:00–16:30 Uhr

Kategorie A / B / C

€ 295 / 0 / 0


Nähere Informationen zu den Preis-Kategorien können Sie den Teilnahmebedingungen entnehmen.

Bitte beachten Sie die Technischen Hinweise.

Thema

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Ort

TBS gGmbH
Kaiserstr. 26-30, 55116 Mainz

Referent

Wolfgang Nöll, TBS gGmbH