Die Bedeutung und betriebliche Handhabung des Qualifizierungsschancengesetz

Mit dem Qualifizierungschancengesetz wird grundsätzlich allen Beschäftigten der Zugang zu und die Förderung von Qualifizierung, unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße, ermöglicht. Durch das darüber hinaus verabschiedete „Arbeit von morgen Gesetz“ gibt der Gesetzgeber Antworten auf Herausforderungen, die der Strukturwandel hin zu einer emissionsarmen und digitalen Wirtschaft für die Arbeitswelt mitbringt. Qualifikationen und Kompetenzen der Beschäftigten sollen angepasst werden, um die Menschen in Deutschland rechtzeitig auf die Arbeit von morgen vorzubereiten. Dazu weitete der Gesetzgeber die Förderinstrumente der Arbeitsmarktpolitik gezielt aus.

In diesem Seminar wird man sich mit folgender Fragestellung auseinandersetzen: Welche Chancen bieten sich den Arbeitnehmervertretungen und den Beschäftigten in den Unternehmen durch die Inanspruchnahme der gesetzlichen Möglichkeiten mittels Umsetzung kollektivrechtlicher Instrumentarien?

Auszüge Seminarinhalt:

  • Intention des Gesetzgebers
  • Relevante Rechtsgebiete und Formalitäten
  • Aktuelle Fördermöglichkeiten: Was konkret ist neu?
  • Mitbestimmungsrelevante Regelungsfelder
  • Betriebsvereinbarungen und tarifvertragliche Möglichkeiten
  • Qualifizierung in der betrieblichen Praxis

Dieses Seminar ermöglicht einen ersten Überblick über den Umfang der gesetzlichen Regelungen und die Möglichkeiten im Rahmen der Mitbestimmung bei dem Thema „betriebliche Qualifizierung“ und vermittelt Kenntnisse gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG die für die Betriebsratsarbeit erforderlich sind. Gemeinsam werden im Seminar Chancen und Herausforderungen der Transformation und die betriebliche Umsetzung erarbeitet und diskutiert.

Seminarnummer

201105MA

Datum

05.11.2020

Zeit

09:00–16:30 Uhr

Kategorie A / B / C

€ 295 / 0 / € 395


Nähere Informationen zu den Preis-Kategorien können Sie den Teilnahmebedingungen entnehmen.

Bitte beachten Sie die Technischen Hinweise.

Thema

Personalentwicklung

Ort

wird noch bekannt gegeben

Referent

Markus Ackermann, TBS gGmbH